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Das BreitbandkabelDas Breitbandkabel - häufig auch einfach "Kabel" genannt - nutzt zur Übertragung eine eigene Netz-Infrastruktur, die aus einer Kombination von Glasfaser und Koaxialkabel besteht. Seit einigen Jahren rüsten die Kabelnetzbetreiber in Baden-Württemberg das Kabel auf. Hierzu gehören die Erweiterung der Kapazität von 470 auf 862 MHz und der Einbau eines Rückkanals, um über das modernisierte Kabel - neben Fernseh- und Radioprogrammen - auch Telefon und Internet zu übertragen. In den modernisierten Gebieten empfängt der Nutzer mehrere hundert digitale TV-Programme und eine Vielzahl von Hörfunkangeboten. Darüber hinaus kann er über das Kabel telefonieren und auch mit einer Datenrate von bis zu 25 MBit/s im Internet surfen. Dies ist auch für kleinere Firmen und Selbständige ausreichend, um ihr hausinternes Netz mit Internet zu versorgen. Der größte Netzbetreiber im Land, die Kabel BW, plant bis 2008 alle versorgten Kabelhaushalte an das modernisierte Netz anzuschließen.Somit ist das ausgebaute Kabel die leistungsfähigste Infrastruktur. Leider ist es nicht überall verfügbar, und ein weiterer Ausbau bislang nicht erschlossener Gebiete erfordert Tiefbau, der nur zusammen mit anderen Baumaßnahmen für den Kabelnetzbetreiber bezahlbar ist. In unverkabelten Gebieten sind deshalb in der Regel andere Lösungen erforderlich. Für die Verteilung des Signals im Gebäude ist eine Hausverkabelung vorzugsweise in Sternstruktur zu empfehlen.
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